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KOOL SAVAS

Mike's Lieblingssänger

KOOL SAVAS


Kool Savas, bürgerlich Savas Yurderi, wurde 1975 in Aachen (nahe der niederländischen Grenze in NRW) geboren. Mit einem Jahr zog er mit seinen Eltern in die Türkei. Dort wurde jedoch sein Vater aus politischen Gründen gefangen genommen.

Seine Mutter und er waren auf sich alleine gestellt, daher setzten sie sich in einen Zug und reisten zu Savas Oma nach Aachen. Dort besuchte er die Grundschule und wuchs unbeschwert auf. Als sein Vater freigelassen wurde zogen sie nach Kreuzberg, wo Savas erstmal mit den neuen Leuten klar kommen musste.

In Berlin musste er zurück auf die Grundschule, da man in NRW bis zur fünften, in Berlin aber bis zur sechten Klasse in die Grundschule ging. Der Standard in Berlin war deutlich tiefer und so wurde er zu einem der Besten seiner Klasse.

Generell war Berlin rougher als das eher idyllische Aachen und er musste sich so andere Umgangstöne aneignen. 1989 begann er zu Rappen und zwar zuerst auf englisch. Auf deutsch stellte er um, als er in den USA war und seine amerikanischen Kollegen ihm gesagt haben, dass er auf deutsch besser rappt. Seine ersten deutschen Releases kamen unter dem Namen „Juks“ raus. Der bekannteste Track draus war „Blasen“.

Seit Mitte der 90er nennt er sich Kool Savas. 1997 versuchte er mit einem Tape, auf dem LMS/Schwule Rapper waren, an den Start zu kommen. Peter von Put da Needle Records bekam sein Tape in die Hand und war begeistert. Er meldete sich bei Savas und da er sowieso nach Aachen musste (wo Put da Needle herkommt), haben sie sich getroffen und Savas hat bei Pdntdr (Put da Needle to da Records) gesignt. Die ersten Releases waren unteranderem das legendäre „Ihr müsst noch üben“ Feature mit STF. 1999 erschien dann das erste Album „Hoes, Flows, Moneytoes“ zusammen mit Taktloss. Die beiden nannten sich „Westberlin Maskulin“ und wurden im Untergrund deutschlandweit bekannt. 2000 erschien dann das zweite „Westberlin Maskulin“ Album „Battlekingz“.

Während dieser Zeit baute Savas auch die Crew MOR (Masters of Rap) mit auf. Savas Durchbruch kam aber definitiv durch „King of Rap“, das auf dem Plattenpapst Sampler „Full House“ erschienen ist. Mit Lines wie „Ich hör nur Musik aus meiner Crew“ und „Ihr seid schwul wie Spax“, sorgte er für Aufsehen in der Szene und wurde bald das Streithema Nr.1. Seine Lyrics hat eine härte, die vorher kaum ein deutscher Rapper zu bieten hatte und definitiv keiner war damit so erfolgreich wie Savas.

Jedoch trennte er sich nach den beiden WBM Alben von Taktloss und konzentrierte sich auf das MOR Album, sowie einige Features.

Das MOR Album „N.L.P.“(Neurolinguistisch programmiert) erschien im April 2001 und erstrahlte frisch wie kaum ein anderes Album. Die Beats waren anders als alles, was man bis dahin auf einem Album gehört hatte und die Kombination der 9 war einmalig. Melbeatz als weiblicher Produzent und Fuat als erfolgreichster türkischer Rapper in Deutschland sind wohl die herausragendsten neben Savas gewesen.

Doch auch nach diesem Release hatte Savas wieder Stress mit seinem Umfeld. Er trennte sich ungefähr Zeitgleich von MOR und Pdntdr. Wie immer gab es dazu nicht viele Information, etwas Aufschluss gibt jedoch der Track „Track gegen Peter“ auf den Luniz „I got 5 on it“ Beat zusammen mit Germany, den ihr auch unter Downloads finden könnt.

Nach kurzer Zeit und vielen Features mit mehr oder weniger bekannten Künstlern aus Deutschland und Amerika fand Savas mit seiner Optik Crew, bestehend aus DJ Nicon, Eko Fresh, Ekos Freundin Valezka und Ex-MOR Mitglied und, mittlerweile auch Savas’ Ex-Freundin, Melbeatz ihr neues Zuhause beim Major Label BMG/Subword und gründete mit deren Unterstützung sein eigenes musikalisches Heim namens „Optik Records“, wofür Savas in den bekannten deutschen HipHop-Foren sehr verspottet wurde. "Der harte Porno-Rapper, der nie ein Blatt vor dem Mund nahm, geht jetzt beim Major Label Schwanz lutschen?" Savas aber lies sich kein Sand in die Augen streuen und machte sein Ding. Vier Wochen nach der ersten Single namens „Till ab Joe“ erschien dann auch endlich, sein jahrelang angekündigtes Debutalbum „Der beste Tag meines Lebens“, welches sofort auf Platz 6 (!) der Media Controll Charts einstieg. Es wurde komplett von Melbeatz produziert, wofür sie mit dem ersten Platz in der Rubrik „ProduzentIn National“ im HipHop-Magazin „Juice“ belohnt wurde. Ein großer Erfolg für das junge Label und den erfahrenen Künstler, der auf „Der beste Tag meines Lebens“ allerdings etwas sanftere Töne anschlägt. Nach zwei weiteren Singles und einer DVD, welche Performances, Videos und eine „Optik-Dokumentation“ beinhaltete, wurde das Projekt „Der beste Tag meines Lebens“ mit großem Erfolg abgeschlossen.

Nachdem DJ Nicon seine Mixtapes „Optische Elemente I“ und „Optische Elemente II“ über Optik releast hatte, hatten nur noch Valezka und Eko keinen Release, was sich aber bald ändern sollte. Mit der Unterstützung eines „Mel-Beats“ und dem Gesang seiner Freundin Valezka, kürte sich Eko mit seiner gleichnamigen EP zum „König von Deutschland“ und landete kurzerhand auf Platz 16. Dies jedoch war der Anfang vom Ende.

Auf Grund von „musikalischen Differenzen“ zwischen Eko und Savas, musste einer der beiden das Label verlassen und da dem einem das Label eben gehörte, musste der anderen von dannen ziehen - Eko. Valezka, die offensichtlich in dem Streit zwischen Savas und Eko beteiligt war, verlies ebenfalls, zusammen mit Eko, das Label. Nach der Trennung (wahrscheinlich das am häufigsten verwendete Wort in dieser Biographie) vermuteten viele, dass dies das Ende der „Optik-Ära“ wäre, doch falsch gedacht! Mit mehr oder weniger bekannten Acts wie Ercandize, SD und Spontan und talentierten Newcomern wie Caput und Amar verstärkte Savas nach und nach seine „Optik Army" neben Mel und Nicon wieder.

Allerdings hatte der Sommer 2003 auch seine schönen Seiten. Savas gewann nämlich in der Rubrik „HipHop national“ einen „Comet“ und setzte sich so gegen starke Konkurrenten wie u.a. Samy Deluxe und Massive Töne durch.

Der Ausklang des heißen und erfolgreichen Sommers versüßten uns DJ Katch, DJ Release, Illmat!c und Savas unter dem Crewnamen „Freunde der Sonne“ mit dem in 24 Stunden aufgenommenem Album „Nur noch 24 Stunden…“. Savas kam auf diese eher verrückte Idee, als er bei einer Radioshow zu Gast war und innerhalb der Sendezeit einen Track schreiben wollte. Als er einige Minuten nach Sendeschluss mit seinem Song fertig war kam ihm die Idee, dass wenn man für einen Track ungefähr eine halbe Stunde braucht es doch logisch ist, dass man in 24 Stunden ein gesamtes Album schreiben, produzieren und aufnehmen kann.

Aus der Idee wurde Ernst und somit entstand ein abwechslungsreiches Album, welches einen unterhaltungsvollen Illmat!c und einen „alten“ (=pornolyrischen) Savas vorzeigen konnte. Außerdem flog Savas, zusammen mit Azad, in die USA, um ein paar Beats für ihr kommendes Collabo-Album klar zu machen.

Nach einigen Mixtapebeiträgen u.a. bei Charnell und Samy Deluxe (!), war es Zeit die „Optik Army“ zu pushen. Zu Beginn des Jahres 2004, am 12.01. um genau zu sein, veröffentlichte Optik Records die EPs der Optiker Caput, Ercandize und SD. Eigentlich sollte sich auch der Name Azad in der Liste befinden, da dieser nach seiner Trennung von 3p ebenfalls eine EP über Optik releasen wollte. Da aber Azad in dem Augenblick einen Deal mit dem Major Label Universal/Urban abschloss, fiel der Release ins Wasser. Nichtsdestotrotz war der „Optik Day“ ein voller Erfolg und handelte den Dreien einen enormen Bekanntheitsgrad ein.

Nun war der King of Rap wieder am Zug und stellte innerhalb von zwei Wochen ein Remixalbum, mit dem Namen „Die besten Tage sind gezählt“, fertig. Die Platte verfügte über elf brandneue Tracks, sprich mit neuen Lyriks und neuen Beats, daher sollte man „Remixalbum“ nicht wortwörtlich verstehen. Anders wie beim Debutalbum, wurde das Album von verschieden Produzenten, wie z.B. DJ Nicon, Melbeatz, KutmastaKurt. Samy Deluxe (!) und auch Savas selbst produziert. Das Remixalbum wurde zusammen mit einem Best of, namens „Best of Kool Savas - Euer bester Freund“, veröffentlicht und sicherte sich auf Anhieb den 12. Platz der Media Controll Charts. Zwei Wochen später erschien das Mixtape „Kool Savas goes Hollywood“, auf dem Savas 8-16 Bars über Tracks wie „The Set Up“, „P.I.M.P.“, „Move Bitch“ und viele mehr spittet. Das Mixtape belegte in der Juice den ersten Platz der besten 10 Mixtapes von 2004 und Anfang 2005 und befand bzw. befindet sich schon Monatelang in den Shop-TopTen der wohl größten deutsche HipHop-Seite MZEE.com.

Dann stand endlich das nächste große Release im Hause Optik Records an; das erste Produceralbum von Deutschlands „Queen of Beats" Melbeatz! Für ihr Album „Rapper's Delight" (eine Anspielung auf den Klassiker der „Sugar Hill Gang", das vorher eigentlich „What's really good" heißen sollte) holte sich nicht nur die Rap-Elite aus Deutschland ins Boot, sondern auch diverse Topacts aus den USA, wie z.B. Kanye West, Mobb Deep und ODB. Vorher bastelte sie aber noch einen Remix für Ashanti's Single „Rain on me". Bei all den Highlights die das Album zu bieten haben sollte musste man sich natürlich als erste Single etwas ganz besonderes aussuchen. So verwunderte es auch nicht, dass man sich für den Track „OK!" entschied, ein Featuretrack mit Kool Savas und Samy Deluxe. Dieser Track war nicht nur ein Gipfeltreffen der wohl besten MCs in Deutschland, sondern sollte auch endlich den ganzen Gerüchten um einen angeblichen Beef ein Ende bereiten. „Mr. Deluxe" tat das mehr als deutlich: „Es heißt wir hätten Beef...begreift, dass das alles nur Scheiße is!"

Das Savas ein Arbeitstier ist bewies er danach wieder einmal auf's Neue, in dem er scheinbar nahezu unermüdlich Tracks und Features veröffentlichte. So war er u.a. auf der Single „Strugglin" von 3P-C.E.O. Moses Pelham und Illmat!c vertreten, fragte sich mit Italo Reno & Germany auf der Vorabsingle zu deren Album, wo die Bitch ihr Geld hat, veröffentlichte eine „Germany Edition" von Kutmasta Kurt's Album „Redneck Olympics" auf OR, gab sich die Ehre auf Jadakiss' Track „Why" einen Part zu rappen, rappte auf den Alben von J-Luv, Prinz Porno & Separate und blickte auf der ersten Royal Bunker DVD mit vielen alten Bekannten zurück auf die Anfangszeiten von ihm und Battleap aus der Hauptstadt.

Doch dann kam Eko zurück ans Tageslicht. Zuvor von ganz Rapdeutschland, wegen Pop-Eskapaden wie dem Collaboalbum mit Valezka „L.O.V.E. (=Life of Eko & Valezka)" oder den Ghostwriter-Tätigkeiten zusammen mit Dieter Bohlen für Popsternchen Yvonne Catterfeld, verachtet und mit missachtung gestraft, meldete er sich nun mit einem Rundumschlag zurück. Er schoss auf seinem Track nicht nur gegen seinen ehemaligen Mentor Kool Savas, sondern auch gegen die Optik Army, Bushido, Aggro Berlin und. Illmat!c. Eko warf Savas in seiner „Abrechnung" vor, er hätte Eko vom Label geworfen, weil er zu erfolgreich geworden wäre und der „King of Rap" seinen Thron in Gefahr sah. Ebenso warf er der Optik Army mangelnde Loyalität vor. Das Eko mit diesem Track einen der größten „Kriege" in Rapdeutschland auslösen sollte ahnte damals noch niemand. Es sollten für einen Winter recht heiße Wochen werden. Es folgten also unzählige Interviews der Beteiligten in Zeitschriften, TV- und Radiosendungen und Internetportalen. Jeder wollte sein Stück vom Kuchen und vom "Beef" profitieren. So blieb es dann auch nicht nur bei den Interviews, sondern es folgten diverse Diss-Tracks. Jeder schoss gegen jeden und auch vermeindlich unbeteiligte fühlten sich berufen sich zu Wort melden zu müssen. Im Laufe der Diss-Welle wurde dann auch bekannt, dass SD und Spontan, das Optik Camp verlassen hatten. Die Trennung von SD und Optik gipfelte im gemeinsamen Track „Die Bestrafung" mit Eko und Summer Cem. Dieser Track brachte den Beef auf ein neues härtesres level, da vorallem SD in seinen Parts teils heftig unter die Gürtellinie ging. (Einen guten Überblick über Tracks und Ereignisse bietet die Website www.beef-contest.de.vu.
musikportal am 29.10.06 09:21





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